Die Serie ‘Ein Herz und eine Seele’ prägte mit ihrer schonungslosen Satire auf den Spießbürger der 1970er Jahre eine ganze Generation. Doch was geschah mit den Darstellern, nachdem die letzte Folge über den Bildschirm flimmerte? Wir verfolgen die Wege der Ensemblemitglieder über die ikonische Serie hinaus.
Heinz Schubert: Vom ewigen Ekel zur ernsten Charakterrolle

Heinz Schubert, geboren 1925 in Berlin, verband sein Name für immer mit dem grantigen Familienvater Alfred Tetzlaff. Doch der Schauspieler, der seine Ausbildung nach dem Krieg am Berliner Schillertheater absolvierte, kämpfte erfolgreich gegen das Image des „Ekel Alfred“. Sein Durchbruch in ernsteren Rollen gelang ihm 1976 mit der Hauptrolle in Alexander Kluges Film „Der starke Ferdinand“. Schubert, der auch als Synchronsprecher arbeitete, starb 1999 in Hamburg. Seine Paraderolle bleibt jedoch unvergessen und wird bis heute jedes Jahr zu Silvester wiederholt.
